Der Gesundheit neue Flügel – Vitapilio setzt auf Prävention und ganzheitliche Behandlung

Gesundheitsmanager Maximilian Fehrenbacher über ganzheitliche Behandlung

Ein kleiner Steppke lugt über die Theke im Fitness-Center und grinst verschmitzt beim Blick auf den Protein-Drink des Kunden. Dreißig Jahre später ist die Faszination für Sport und Gesundheit bei Maximilian Fehrenbacher noch immer spürbar.  Mittlerweile ist er studierter Gesundheitsmanager und hat gerade gemeinsam mit seinem Team ein weiteres Vitapilio-Gesundheitszentrum eröffnet.

Das Familienunternehmen, 1987 gegründet von seinem Vater Joachim Fehrenbacher, hat sich auf die Fahnen geschrieben, der Gesundheit neue Flügel zu verleihen. Wie, das verrät uns Maximilian Fehrenbacher im Interview.

 

Herr Fehrenbacher, was ist das Besondere an Vitapilio?   

Bei Vitapilio haben wir früh verstanden, dass Physiotherapie allein oft nicht ausreicht, um die Gesundheit von Patienten nachhaltig zu verbessern. Viele kennen das: Schmerzen bringen uns zur Physiotherapie, dort bekommen wir Unterstützung, aber letztlich gilt es, den Alltag anders und gesünder zu gestalten. Wir müssen ein anderes Verhältnis zu unserem Körper entwickeln und uns bestenfalls nicht erst um ihn kümmern, wenn die Beschwerden uns keinen anderen Ausweg lassen.

Aus diesem Gedanken heraus, dass Gesundheit und Heilung nur mit kontinuierlicher Bewegung zu erzielen sind, hat mein Vater 1990 sein erstes Fitness-Studio übernommen. Er war damals schon selbstständiger Physiotherapeut mit eigener Praxis und wusste, dass es einen ganzheitlicheren aktiven Ansatz braucht, um Menschen gesund zu halten oder zu heilen.

 

Was verstehen Sie unter einem ganzheitlichen Ansatz?

Wir bieten unseren Patienten neben der klassischen Physiotherapie eine breite Palette an Leistungen. Das reicht von Trainingstherapie über Osteopathie und Schmerztherapie bis hin zu Rehasport. In unserem Stoffwechsel- und Energiezentrum schauen wir auch auf Ernährung, Achtsamkeit und Zelltraining. Je nach Patient schauen wir uns an, was es braucht, um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen. Es ist immer wieder großartig zu sehen, was möglich ist, wenn verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten.

 

Das klingt toll, aber ist das in der Praxis nicht herausfordernd, auch im Hinblick auf die Finanzierung?

In der Physiotherapie sind wir gefühlt immer unterfinanziert. Zu uns kommen überwiegend Kassenpatienten und oft hängt das Kind dann schon mit einem Fuß im Brunnen, um das mal ganz lapidar auszudrücken. Dabei würden sich viele Kosten vermeiden lassen, wenn wir mehr präventiv arbeiten könnten. Aber Prävention muss eben überwiegend privat bezahlt werden und Rezepte vom Arzt gibt es erst, wenn die Beschwerden einsetzen.

 

Sehen Sie positive Entwicklungen im Gesundheitswesen?

Die Blankoverordnung für Schulter ist eine gute Neuerung und ich hoffe, dass wir bald Blankoverordnungen für mehr Gelenke bekommen. Das bedeutet mehr Verantwortung für den Therapeuten, aber das ist gut. Man kann auf diese Weise viel individueller auf den Patienten eingehen. Ich finde das sehr sinnvoll.

 

Was sind die 3 Top-Beschwerden von Patienten, die zu Ihnen kommen?

Das sind vor allem Rückenschmerzen oder -erkrankungen, dann auch Beschwerden mit anderen Gelenken. Und nicht zuletzt auch neurologische Erkrankungen aufgrund von Stoffwechselerkrankungen. Die Ursachen liegen häufig darin, dass wir uns selbst keine „artgerechte Haltung“ zukommen lassen. Unsere Alltagsabläufe und -gewohnheiten sind häufig nicht gesundheitsfördernd.

 

Danke für das Gespräch, Herr Fehrenbacher! Und weiterhin viel Erfolg mit Vitapilio.

 

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Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal bei Vitapilio vorbei:

https://www.vitapilio.de/

Instagram: @vitapilio

 

Das Interview führte Tatjana Schäffner